Das Feedback Kollektiv

steht für interdisziplinäre Performancekunst.
Es setzt sich aus Künstler*innen aus den Bereichen Schauspiel, Tanz, Visual Arts und Performance zusammen. Das Feedback Kollektiv ist an aktuellen Themen unserer Gesellschaft interessiert. Insbesondere beschäftigt sich die Künstlergruppe mit der Verbindung von Mensch und neuer Technologie und den Einflüssen der Digitalisierung auf unsere Gesellschaft.
Die Vermischung von darstellenden Künsten und neuen Medien zu einer gleichberechtigten Ästhetik für den theatralen Raum und der damit verbundenen Annäherung der digitalen und der analogen Welt, steht bei jeder Produktion im Fokus.
Die Stücke basieren auf intensiver Recherche und nutzen die verschiedenen ästhetischen Ansätze der Künstler*innen für einen multi-perspektivischen Inszenierungsstil.
Die Produktionen entwickeln ihre Form als Konsequenz aus dem Inhalt und den spezifischen Talenten der Künstler*innen.

Zum festen Kern des Feedback Kollektivs gehören die Tänzerin und Performance-Künstlerin Agnetha Jaunich, die Schauspielerin Alina Tinnefeld, der Schlagzeuger und Veranstaltungstechniker Juri Beier und der Schauspieler Florian Wessels.

Die Projekte des Feedback Kollektivs wurden gefördert durch das Ministerium für Kultur und Wissenschaft NRW, dem Kulturamt Bielefeld, der Sparkasse Bielefeld, der Stiftung der Sparkasse Herford, dem Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst, dem Kulturamt Kassel, dem Kulturinstitut Braunschweig und der Stiftung Braunschweigischer Kulturbesitz.

Agnetha Jaunich

studierte Performance und Kunst in Aktion an der Hochschule für bildende Künste Braunschweig.
Seit 2008 arbeitet sie als freiberufliche Künstlerin und Tanzpädagogin im In- und Ausland. Sie unterrichtete unter anderem am Freedom Theatre Jenin in Palästina, am Stadtheater Bremerhaven, am Staatstheater Braunschweig und am Staatstheater Kassel.
Als Tänzerin war Agnetha Jaunich an verschiedenen nationalen und internationalen Produktionen beteiligt. In Japan tanzte sie im New Butoh and Space Dance Centre Tokyo. Es folgten zahlreiche Zusammenarbeiten mit verschiedenen Künstlergruppen und Institutionen, wie der Artblau Tanzwerkstatt Braunschweig, der blackhole factory aus Braunschweig, dem crossover Projekt der Tänzerin Isabel Gotzkowsky aus Berlin und dem Workshop-Format b12 des Choreografen Johannes Wieland.
Von Dezember 2011 bis Januar 2018 war Agnetha Jaunich freies Mitglied des Theaterlabors Bielefeld. Hier war sie als Tänzerin und Choreografin tätig. Unter ihrer Leitung entstanden seit 2012 die Performances und Inszenierungen „TanzSkription“, „Schlosswandel(n)“, „Traumfischen“, „Kriegsenkel“, „points of contact“ und „Affe mit Stöckchen“.

Agnetha Jaunich ist Gründerin des Feedback Kollektivs und neben der künstlerischen Arbeit auch für die Administration und Organisation der Projekte zuständig.

Alina Tinnefeld

ist professionelle Schauspielerin und Theatermacherinen.
Sie sammelte erste Theatererfahrungen im Ruhrgebiet während eines künstlerisch, sozialen Praxisjahr und bei der Cia Paideia in São Paulo (Brasilien).Alina Tinnefeld arbeitete unter anderem im 2007 mitgegründeten Theaterkollektiv „Theater Cocyo“ (Bielefeld), in einer Produktion des ContraPunkt Theater (Dortmund) und in Produktionen des Theaterlabor Bielefeld.
Sie besuchte zahlreiche Workshops im Bereich Bewegung und Stimme u.a bei Ismael Ivo und Yoshi Oida, kulturwissenschaftliche Seminare an der Hildesheimer Universität und absolvierte eine Ausbildung zur Theaterpädagogin bei der LAG Spiel und Theater NRW.
Seitdem arbeitet Alina Tinnefeld freiberuflich mit Kindern und Jugendlichen. Seit 2014 leitet sie zusammen mit Yuri B. Anderson die Community-Theatergruppe UBU.
Von 2011-2018 war sie Teil des Ensemble des Theaterlabor Bielefeld.
Ihre erste Abendfüllende Regie-Produktion war “Nisten & Horsten” (2014) im Tor6 Theaterhaus Bielefeld.
Während des Gütersloher Straßentheaterfestivals “Platzwechsel” (2013) inszenierte sie zusammen mit dem Musiker Willem Schulz eine musikalische Parkbespielung “KunstRasen – Zur Poesie des Alltäglichen“.
Als Schauspielerin und Performerin hat sie in vielen Theaterproduktionen im In- und Ausland mitgewirkt, u.a. in Serbien, Frankreich, Schweden, England und Polen.

 

 

Florian Wessels

studierte Theater- und Literaturwissenschaft an der FU Berlin, veröffentlichte Gedichte und arbeitete als Schauspieler, Performer und Assistent in unterschiedlichen internationalen Kontexten.
So zum Beispiel im Rahmen der nomaddanceacademy 2010 in Mazedonien, Bulgarien, Serbien, Kroatien und Slowenien, beim Zellen Festival am HAU Berlin und an der Volksbühne Berlin als Hospitant des Gob Squad Collective.
Dabei wurden immer wieder verschiedene Formate zwischen Tanz, Installation, Lesung, Performance und Guckkastentheater entwickelt.
Von 2011 bis 2014 war er Mitglied des jungen Ensembles des Theaterlabors. Seitdem hat er als Dramaturg für „somewhere“, eine Andy Zondag/Unusual Symptoms Produktion, und an seiner ersten abendfüllenden Regiearbeit „flatland“ gearbeitet, die beide im Rahmen des Favoriten Festivals 2014 gezeigt wurden.
Es folgten drei Jahre Leipzig, wo er zusammen mit anderen Theaterschaffenden das [naɪ̯n] theaterCoLaborativ mitbegründete. Während der Zeit in Leipzig war er Teil des westfernsehen Kollektivs, das sich televisionär dem theatralen Raum nähert, Vorstandsmitglied des Lindenow e.V., ein Netzwerk und Plattform der unabhängigen Kunsträume des Leipziger Westens, und Mitbegründer des Kino Datsche e.V., der ersten Leipziger Zelle der internationalen Kino-Bewegung.
Seit August 2016 ist Bielefeld wieder Zentrum seines künstlerischen Schaffens.

Juri Beier

studierte Jazzschlagzeug am Institut für Musik der Hochschule Osnabrück. Er spielte in verschiedenen musikalischen Formationen, unter anderem in der Bielefelder Reggae Band „Tree of Life Band“, der Funk und Soul Band „Franqee“ und aktuell in der Popband „Sebastian Müller Band“. Außerdem ist er regelmäßig bei dem Projekt „Electric Ulmenwall“ unter der Leitung von Joel Köhn als Schlagzeuger vertreten.

Neben seiner Arbeit als Live-Schlagzeuger und als Studiomusiker ist Juri Beier auch als Veranstaltungstechniker tätig. Die Prüfung zur Fachkraft für Veranstaltungstechnik legte er 2006 erfolgreich am Stadttheater Bielefeld ab.

2007 begann Juri Beier seine Laufbahn als Theatermusiker. Neben verschiedenen Inszenierungen war er zuletzt Schlagzeuger für die Produktion „Blues Brothers“ des Theaters Paderborn, welches mit mehr als 10000 Zuschauern zu dem Publikumsliebling der Spielzeit 2016/17 gehörte.

Juri Beier ist Gründungsmitglied des Feedback Kollektiv. In den Produktionen „Affe mit Stöckchen“ und „TRANCEdigital“ war er sowohl an der inhaltlichen Ausarbeitung beteiligt, als auch für die technische Entwicklung und das Lichtdesign zuständig.

Privacy Settings
We use cookies to enhance your experience while using our website. If you are using our Services via a browser you can restrict, block or remove cookies through your web browser settings. We also use content and scripts from third parties that may use tracking technologies. You can selectively provide your consent below to allow such third party embeds. For complete information about the cookies we use, data we collect and how we process them, please check our Privacy Policy
Youtube
Consent to display content from Youtube
Vimeo
Consent to display content from Vimeo
Google Maps
Consent to display content from Google